Ratgeber

Gewohnheiten ändern - Schlechte Gewohnheiten einfach loswerden

Gewohnheiten ändern - Der ultimative Ratgeber

Oh ja, negative Gewohnheiten habe ich einige. Das hört sich aber schlimmer an als es ist, denn ich hatte schon viel mehr dieser bösen Angewohnheiten. Lass mich dir erzählen wie ich diese schlechten Gewohnheiten los geworden bin. Dabei zeige ich dir meine Lieblingsmethoden und eine völlig kostenlose und wie du deine Gewohnheiten ändern und neue Gewohnheiten etablieren kannst.

Gewohnheiten unter der Lupe

Wie ich bereits sagte habe ich einige schlechte Gewohnheiten ändern können. Mit der Zeit habe ich es geschafft diese zu reduzieren und reduziere sie noch immer. Dabei wusste ich früher gar nicht das ich Angewohnheiten hatte. Ich dachte zu wenig darüber nach und auch allgemein nahm ich Dinge einfach so hin. Grundsätzlich sollte man auch wissen, dass es super viele gute Gewohnheiten gibt und das du schlechte Angewohnheiten auch in gute verwandeln kannst.

Lass mir dir das Geheimnis verraten: Wer seine Gewohnheiten anpassen kann, der wird kurz oder langfristig in jedem Lebensbereich erfolgreich. Der- oder diejenige wird mit viel mehr Freude durchs Leben gehen.

Gute Angewohnheiten 

Kommen wir daher erst mal zu den Guten. Dazu zählen beispielsweise:

  • Duschen
  • Zähneputzen
  • Sich sauber anziehen
  • Frühstücken 

Zum Glück haben viele Menschen diese Gewohnheiten in ihren Alltag integriert, aber das war gar nicht so einfach. Wer hat denn all diese Dinge schon als Kind ohne die Erinnerung der Eltern von selbst gemacht? Einige Menschen haben auch noch weitere positive Gewohnheiten etabliert, wie beispielsweise:

  • Früh aufzustehen und ins Fitnessstudio zu gehen
  • Auf fremde Menschen offen zu gehen und ein Gespräch anfangen
  • Anderen Menschen die Tür aufhalten

Du siehst also, es gibt zahlreiche Gewohnheiten die dein Leben verbessern können. So vermeidest du durch die oben genannten Angewohnheiten Krankheiten und steigerst dein soziales Ansehen.

Schlechte Gewohnheiten

Oh jetzt komme ich zu den schlechten Gewohnheiten, vielleicht erkennst du ja eine davon:

  • Schlechte Ernährung im allgemeinen
  • Zu viel Zucker bei Stress
  • Glücksspiel
  • Sexsucht
  • Dinge aufschieben wenn es schwierig wird
  • Zu viel TV, Netflix, Amazon und Co.
  • Kein guter Umgang mit Geld

Ich könnte diese Liste noch sehr lange weiterführen, aber ich denke du bekommst ein Gefühl für schlechte Angewohnheiten und wie sie dir schaden können. Und du hast es richtig erkannt, dies sind antrainierte schlechte Gewohnheiten. Es sind keine unveränderlichen Charaktereigenschaften. Du kannst deine Gewohnheiten ändern. Dabei musst du nur verstehen wie sie entstehen.

Wie Gewohnheiten entstehen 

Durch Faulheit und Wiederholung. Jup, dass war es schon, so einfach entstehen negative Gewohnheiten. Mit Faulheit meine ich natürlich nicht, dass du faul bist. Dein, mein, unser aller Gehirn ist faul. Dazu muss man aber verstehen, dass dies gut ist. Mit jeder Entscheidung die dein Gehirn treffen muss, mit jeder Aktion die dein Gehirn ausführen muss, verbraucht es Energie. Und da Energie nur begrenz ist, versucht das Gehirn diese einzusparen.

Ein kleines Beispiel?

Du kennst es sicherlich, abends greifst du eher mal zur Schokolade oder liegst lieber auf dem Sofa anstatt zu Sport zu gehen. Oder an stressigen Tagen ernährst du dich eher ungesund. Das liegt daran, dass du abends oder nach einem stressigen Tag weniger Energie hast. Also macht das Gehirn lieber etwas einfaches. Also lieber auf der Couch liegen als zum Sport zu gehen. Bei diesen Tätigkeiten verbraucht das Gehirn weniger Energie.

Und hier kommt auch die Wiederholung ins Spiel. Etwas was du schon oft gemacht hast, fällt dir leichter, oder? Und was dir leichter fällt, verbraucht auch weniger Energie.

Jetzt werden wir die schlechten Gewohnheiten ändern

Ich habe für mich herausgefunden, dass es nicht die eine Maßnahme gibt. Besonders wenn die schlechte Angewohnheit bereits oft von dir wiederholt wurde, bedarf es mehrere Maßnahmen. Aber keine Sorge, ich zeige sie dir alle:

  • Affirmation
  • Emotion
  • Wiederholung
  • Wenn-Dann-Regel
  • 20 Sekunden-Regel
  • Ziel
  • Ersetzen
  • Bestätigung

Wow, das hört sich jetzt nach jeder Menge Arbeit an, ist es aber zum Glück nicht. Eine neue Gewohnheit sich anzugewöhnen oder alte Gewohnheiten ändern ist gar nicht mal so schwer.

Für die folgenden Punkte empfehle ich dir die App Achtung Happy. Einfach aus dem Grund, weil du dann alles an einem Platz hast und dir die Ausführung dann leichter fällt. Das Thema hatten wir ja schon. Alles was dem Gehirn schwer fällt oder kompliziert vorkommt, versucht es zu vermeiden. Mit der App wirkst du dem entgegen und kannst auf einfache Art und Weise deine Gewohnheiten ändern. Eine neue Gewohnheit zu ändern ist nur schwer, wenn du ungeplant an die Sache gehst.

Merke, neue verhalten sich echt zickig. Ist eine Gewohnheit neu, so geht sie dir noch nicht so einfach von der Hand.

Natürlich brauchst du auch keine App. Du kannst alles mit verschiedenen kostenlosen Funktionen auf deinem Smartphone machen. Texte legst du mit der Notizen App an, Audioaufnahmen gehen mit den Sprachrekorder, Videoaufnahmen mit deiner Kamera App und Erinnerungen mit deinem Wecker. Aber du siehst schon, dazu brauchst du einiges mehr als nur die bequeme App “Achtung Happy”. 

Aber gut, gehen wir jetzt zu den einzelnen Maßnahmen.

Als Beispiel nehme ich jetzt die ganze Zeit die Sucht nach zuckerhaltigen Limonaden bzw. Cola.

Affirmation

Am Anfang steht die Affirmation. Du sagst dir also jeden Tag einmal, abends oder morgens, dass du dich gesund ernährst. Cola und Limonaden passen daher nicht in dein Leben. Es ist wichtig, dass du diese Affirmationen wie gesagt jeden Tag wiederholst. Dabei solltest du aber nicht einfach nur sagen "Ich lebe gesund". Du kennst das sicherlich, wie manche Leute in Filmen so kurze Sätze ständig wiederholen. Du musst daran glauben. Also solltst du dir selbst einen Satz aufschreiben und keinen von jemand anderen übernehmen. Du solltest hier auch viele Emotionen hineinstecken. Beispiel:

Ich möchte lange und gesund leben, daher ernähre ich mich jeden Tag gesund und bewusst.

Emotionen

Affirmationen und auch die folgenden Schritte solltest du immer mit so viel Emotionen verbinden wie möglich. Am besten geht die mit Video- oder Sprachaufnahmen. An was erinnerst du dich aus deiner Kindheit? Sicherlich waren dort Emotionen im Spiel, richtig?

Gewohnheit aufschreiben

In unserer App hast du dafür eine eigene Funktion "Gewohnheiten". Hier schreibst du auf was passiert wenn du diese Gewohnheit nicht änderst und was, wenn du sie änderst. Übertreibe hier ruhig. Es sollten dir hier die Tränen kommen, wenn du daran denkst, was alles negatives passieren könnte, wenn du die schlechte Gewohnheit nicht änderst. Und dann machst du es umgekehrt. Wie toll wird dein Leben, wenn du diese Gewohnheit änderst.

Wiederholung

Es gibt unterschiedliche Aussagen dazu, wie oft etwas wiederholt werden muss, damit es als neue Gewohnheit eingespeichert wird. Die Zahlen schwanken von 22 bis 66, daher würde ich immer die 66 als Zahl empfehlen. Versuche also 66 Tage in diesem Fall ohne Limonaden aus zukommen. Wenn du das schaffst, bist du auf der sicheren Seite. Das gute an der 66? Forscher haben herausgefunden, dass man bei diesem langen Zeitraum auch mal einen Tag zwischendurch “sündigen” darf.

Wenn-Dann-Regeln

Erstelle dir eine eigene Regel, wie du in einer bestimmten Situation vorgehst. Beispiel: Wenn ich im Restaurant bin und mir eine Cola bestellen möchte, dann denke ich daran wie schädlich diese ist und bestelle mir lieber ein Wasser.

20 Sekunden-Regel

Alles was länger als 20 Sekunden zu beginnen benötigt, versucht das Gehirn zu vermeiden. In unserem Fall sorgst du also dafür, dass du zu Hause keine Limonade hast. So müsstest du erst raus gehen und die eine kaufen. Viel zu umständlich für dein Gehirn.

Ziel

Es ist wichtig sich ein Ziel zu definieren. Also beispielsweise, in den nächsten 7 Tagen möchte ich keine Limonade trinken. Oder, mein Ziel ist es in den nächsten 6 Monaten “Limonaden frei” zu werden.

Ersetzen

Man hat herausgefunden, dass man eine negative Gewohnheit besser los wird, wenn man sie durch eine gute ersetzt. Anstatt Cola zu trinken, trinkst du dann also lieber Wasser oder einen grünen Smoothie.

Bestätigung

Feier deinen Erfolg. Wenn du es heute geschafft hast, auf eine Cola zu verzichten, dann freue dich. Stell dich vor den Spiegel und nehme eine Siegerposition ein. Dein Gehirn sehnt sich nach positiver Bestätigung. Wenn dein Gehirn also weiß, durch Verzicht auf Limonade diese Glücksgefühle zu bekommen, wird es darauf hinarbeiten.

Wichtige Zusammenfassung

Umso länger du deine unproduktive Gewohnheit schon ausführst, umso härter wird es diese los zu werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du die oben genannten Schritte jeden Tag ausführst. Lies dir jeden Tag deine Wenn-Dann-Regeln durch, jeden Tag die Gewohnheiten Funktion und so weiter. Es ist wie im Fußball, ein guter Fußballer kann nicht nur gut schießen, sondern auch dribbeln, passen, laufen usw. Daher brauchst du auch verschiedene Methoden um deine Gewohnheit ändern zu können.

Kostenlos oder Kostenpflichtig

Ich hatte dir ja die kostenlose Variante versprochen. Dies wäre also einfach ein Blatt Papier. Schreibe dort alles oben genannte auf und lies es von dort ab. Der Vorteil an einer App ist allerdings, dass du alles an einem Ort hast und das auch immer dabei. Hast du das Blatt Papier immer dabei? Und kannst du Sprachaufnahmen und auch Videoaufnahmen mit dem Blatt Papier machen? Ich kannte diese Methoden um meine Gewohnheiten ändern zu können schon lange. Ich hatte aber immer Probleme mit der Umsetzung, weil ich eben keine App hatte. Mehr dazu erfährst du auf der Startseite, dort habe ich ein Video zu meiner Geschichte.

PS: Du willst deine neue Gewohnheit mit Achtung Happy kostenlos etablieren? Dann warte, vielleicht kommt ja bald eine kostenlose Version der App heraus.

Steven Eissing

Inhaber von achtunghappy.de und operi.de

Aktuelle Artikel

No items found.